Mai-2019

Schwäbische Zeitung
SIGMARINGEN

Der Bürgermeister steht Rede und Antwort

beim Seniorenverband öD-BW Sigmaringen

 

Gespannt erwartet wurde Bürgermeister Dr. Ehm von der voll besetzten Cafeteria Strohdorf – und er kam

mit geringer Verspätung und zeitlicher Zugabe am Ende seiner Vorstellung. In freier Rede, im Auftreten

ruhig und gelassen stellte der Bürgermeister sich als Person (9 Monate im Amt, ein Sigmaringer,

kein Karrierist, kein Utopist, kein strammer Parteisoldat) mit ungeschminkter Auskunftsbereitschaft vor,

streifte die Verwaltungsstruktur der Stadt mit etwaigen Umstellungen (350 Mitarbeiter/ schwierige Personalfindung)

und ging auf anstehende Projekte der Stadt samt etwaigen Problemfällen (z.B. „Subway“/ Hotelentwicklung) ein.

Seine persönliche Intention von Anfang an: Zum Wohle der Stadt wirken in Anerkennung der Verdienste von

Vorgängern und Mitarbeitern, wovon er bereits viele schon von seiner Ausbildung her bestens kennt.

Eine leicht unterschwellige Kritik an der Medienberichterstattung war bei manchen Ausführungen herauszuhören.
Sein Schlusswort: Vertrauen in die Verwaltung als wichtige Voraussetzung einer erfolgreichen Zusammenarbeit

und als künftige Maxime: „Heraus mit dem – durchaus vorhandenen – Tafelsilber aus der Schublade und damit

punkten!“ Nach der Ermunterung zum Europa-Wahlgang ging es zur Fragerunde über mit den allgemeinen

Themen Altstadtsanierung, Stadtbildsatzung, Stadtwerke, aber auch speziell zum 'Gelben Haus' in Laiz,

zum Soldatenheim und zu Spezialthemen wie Hallenbad und Müll.

Die der jeweiligen Zeit entsprechende Blumendeko auf den Tischen stammte wie üblich von Enders häuslichem Garten.

Ehm 01

Bild: H.Fischer

Schwäbische Zeitung - April 2019
SIGMARINGEN

 Seniorenverband öD-BW Sigmaringen

besichtigt Hohenheimer Gärten

 

Ein Bus voller Seniorenverbandsmitglieder öD-BW und Gäste folgte vor Kurzem einer Einladung

des Vorsitzenden zu einer nachmittäglichen Besichtigungssfahrt der Hohenheimer Gärten

vor Stuttgart, die sich im Verlaufe zu einer wahren Blütenfahrt (Magnolien) mauserte.

Die Parkanlage (Prunkstück ein Ginko) präsentiert sich zwischen den Hochbauten der Universität

eingebettet; ihr Grundstock geht auf eine Schenkung des württembergischen Herzogs Carl Eugen zurück,

der einen Hohenheimer Garbenhof 1772   - heute noch erhalten im Namen eines Wirtshauses -

seiner damaligen Mätresse Franziska als Liebesnest schenkte, dessen Park später von ihr in

Nachahmung von Vorbildern ("Englischer Garten") als "Dörfle" bezeichnet wurde.

Die Gruppe, geführt vom Kustos der Gärten, konnte trotz Regenbefürchtung trockenen Fußes einen

Teil der Gärten begehen und Alter und Arten des reichen Baum- und Strauchbestandes bestaunen.

Auf zeittypische Gestaltungselemente (antike Nachbauten, künstliche Ruinen, Grotten, Teiche etc.)

machte der Parkführer aufmerksam, desgleichen auf  besondere Düfte von Blättern ("Schnupperstrauch"),

Blumen und Baumrinde. Ein Chemie-Professor aus der Gruppe testete ab und zu mit speziellen

(rhetorischen?) Nachfragen dessen aktuellen Wissensstand.

Der Aussichtspunkt Monopteros (Neukonstruktion; eigentlich Tempel) entfiel wegen ungünstiger Sicht;

leider kam auch das Schloss (Grundstein 1785) nicht in den Blick. Den Abschluss machte der Genuss

einer Nudelgericht-Auslese im ALB-GOLD in Trochtelfingen. Wer's allerdings etwas bescheidener und

bequemer liebt, nutzt die Parkanlagen en miniature vor der Haustüre zu einem Spaziergang:

den Prinzengarten in Sigmaringen, den Park Josefslust und den fürstlichen Park in Inzigkofen.

Hohenheim 2

Hohenheim 1a

Fotos: H. Fischer


Schwäbische Zeitung  SIGMARINGEN

 

März 2019

Vergebliches Warten auf...den Bürgermeister beim Seniorenverband öD-BW Sigmaringen

Beim Seniorentreff öD-BW in der voll besetzten Cafeteria Strohdorf war vor Kurzem ein Gespräch

mit dem Bürgermeister angekündigt und gespannt erwartet worden – leider vergeblich, denn es

musste wegen dessen Erkrankung verlegt werden - inzwischen auf den 8. Mai, 1430 Uhr am selben Ort.

Stattdessen wurde eine im August geplante Veranstaltung vorgezogen, nämlich ein gekonnt

gemachter Video-Rückblick von Hartmut Fischer auf eine Erlebnisreise ins Altmühltal und der

Donau entlang mit den Stationen und Highlights Dillingen, Riedenburg, Regensburg, Kloster Weltenburg,

Passau und Ingolstadt. Zusätzlich bot sich eine ausgiebigere Gelegenheit zu Tisch-gesprächen.

Über die Tische verteilte Ostereier erinnerten schon an das bevorstehende Fest.

März 2019

                                                                                                                                                                           Bild H.Fischer

Schwäbische Zeitung  SIGMARINGEN

Vortrag beim Seniorenverband öD-BW Sigmaringen

Bei der Februarveranstaltung des Seniorenverbands öD-BW Sigmaringen in der

voll besetzten Cafeteria kam ein Partnerverband der Seniorenbetreuung zu Wort,

der jetzt neu benannte „Sozialverband VdK“, früher bekannt als Vertreter der

Kriegsversehrten und Kriegshinterbliebenen. Im Austausch des angekündigten

Redners stellte der stellvertretende Kreisvorsitzende Franz Blumer aus

Bad Saulgau in elf Punkten den Sozialverband mit 52 Kreis- und über 1200

Ortsverbänden unter dem Leitspruch „Im Mittelpunkt der Mensch“, unterstützt

von einer PowerPoint-Präsentation, vor. Mit internen Informationen zum künftigen

Seniorenprogramm schloss die Veranstaltung.

Die Tischdeko vermittelte leichte Anklänge an die bevorstehende Fasnet.

Senio Febr 02Senio Febr 01

                                                                                                                      Bilder H.Fischer

Mittwoch, 14, November 2018

Island: "Vom Anfang der Welt"

eine Dokumentation von und mit RainerLöbe

Reisefaszination Island beim Seniorenverband öD-BW

Island hat zur Zeit in den Medien Konjunktur. Über vierzig Mitglieder und Gäste des Seniorenver-bands öD-BW

konnten vor Kurzem eine gut einstündige, perfekt gestaltete Multimedia-Show über Island, „Vom Anfang der Welt“,

von Reiner Löbe in der Cafeteria Strohdorf genießen. Der Referent, auch interessiert an der Geschichte der Wikinger,

hat das Land der Geysire, besiedelt von Norwegen aus, zuvor mehrere Male mit dem Fahrrad bereist.

Man glaubte sich tatsächlich mitten in die Landschaft der Lupinenfelder, der Asche und Lava speienden Vulkane,

der blubbernden Vulkankessel, der fontänenstoßenden Geysire, der scharfkantigen erstarrten Lavaströme und

der donnernden Wasserfälle (z.B. der „Gullfoss“) versetzt.
Die Landschaft wurde einerseits als Kunstwerk, andrerseits als beseeltes Naturphänomen, vermischt mit

mythischen Überlieferungen (Odin/ Trolle/ Elfen), dargeboten. Heute steht Island wie viele urtümliche

Länder am Scheideweg zwischen Tradition und Moderne.
Eine Attraktion, allerdings von vielen unbeeinflussbaren Faktoren abhängig, fehlte leider: das Polarlicht.

Ein triftiger Grund für eine nächste Islandtour des Referenten, um diese Sensation einzufangen.
Ein Gruppenbild des Vorstands ins Programmheft, arrangiert vom anwesenden Meisterfotografen,

beschloss den Nachmittag.

                Zeitung Nov 2018

 

„Vorsicht Abzocke!“ - Betrug mit Senioren

12. September 2018

Vor noch gelichteten Stuhlreihen, aber vor einem Großteil von Frauen des Seniorenverbands öD-BW

sprach der Erste PHK Alfred Härle, begrüßt vom stv. Vorsitzenden Heinz-Joachim Friedrich,

fast anderthalb Stunden über das akute Seniorenthema „Abzocke“. Nach einer verlängerten Kaffepause

infolge technischer Nachbesserungen arbeitete der Polizeisprecher, insbesondere Referent für Prävention,

mit Hilfe einer Bildpräsentation die dreisten Tricks der Betrüger an folgenden Hauptpunkten ab: Gefahren

an der Haustüre, am Telefon, im Internet und Gefahren unterwegs; am Rande erwähnt:

Betrug an Geldautomaten. Das an sich ernste Thema wurde mit fast unglaublichen Fallbeispielen

vom Referenten durchaus mit Humor und mit persönlichem Verständnis dargeboten.

Zur Sprache kamen die an sich so altbekannten abgeleierten wie simplen und doch immer

wieder funktionierenden Tricks wie Diebstähle, Werbe-, Behörden- oder so genannte Ping-Anrufe,

Enkelmasche oder großartige Gewinnversprechen. Wirksame Vorbeugung, so meinte der Referent,

geschehe durch Ausweiskontrolle bei Personen (z.B. Dienstausweise) oder Kontaktabbruch bei

beabsichtigten windigen Geschäftsvorgängen. Zur persönlichen Information wurde am Schluss des

Vortrags die Ratgeber-Broschüre „Sicher Leben“ ausgelegt.

                   Polizei senioren

Denkmäler der Sigmaringer Fürsten

ein Spaziergang mit Dr. Otto Becker am 11. Juli 2018

 

Auf Denkmalrunde in Sigmaringen mit Dr. Becker

Nach einem kürzeren Kaffeeplausch in der Cafeteria Strohdorf und einer Einführung ins Thema machten sich vor kurzem die etwa dreißig Teilnehmer des Seniorenverbands öD-BW unter der Leitung des früher für's Fürstenhaus zuständigen Archivars Dr. Otto Becker auf eine anderthalbstündige Tour zu fünf ausgewählten Denkmälern Sigmaringer Stadt- bzw. Fürstengeschichte. Aus seiner zehnjährigen beruflichen Beschäftigung mit der Heimatgeschichte und somit aus einem reichhaltigen Fundus konnte der Archivar Details zur Aufstellung, Ausführung und zum „Hinter-grund“ der besuchten Denkmäler schöpfen.
Zum Start: Man muß sich schon etwas auf die Suche begeben, um im Innenhof der Anlage des Josefinenstifts das Standbild der Fürstin Josefine, einer geborenen Prinzessin von Baden, jetzt an einer ansprechenden Stelle zu entdecken, gestiftet zu ihrem hundertsten Geburtstag 1913 für ihre Anteilnahme und Mildtätigkeit für die Bevölkerung. Mit besonderem Lob bedachte Dr. Becker den Erhalt und die weitere Präsentation des Denkmals nach verschiedenen Umbauten des Hauses statt der meist üblichen Zerstörung (vgl. den SZ-Bericht zum Kreuz am Konvikt) bzw. der Einlagerung in so genannte Depots, den möglichen 'Vergessenheitsbunkern'. Der Streifzug ging weiter zum Leopoldplatz, dem ehemaligen Karlsplatz, zum Reiterstandbild des Fürsten Leopold hoch zu Ross (enthüllt 1910) in 'Konkurrenz' zu seinerzeit grassierenden kaiserlichen Reiterstandbildern, jedoch in abgeschwächter Ausführung mit Mütze statt mit Pickelhaube, da eine solche Darstellung sonst gegenüber einem Monarchen nicht standesgemäß wäre, aber möglicherweise als ein Zeichen von persönlicher Geltungssucht zu deuten ist! Es folgten noch mit etwas Schwund in der Gruppe Betrachtungen zu Fürst Johann auf dem Marktplatz (1884) - eigentlich eine Replik einer zersprungenen Statue - , zum Fürst Karl-Anton-Denkmal (1890/ initiiert vom städtischen Komitee) und zu den Büsten von Fürst Karl (1869) und Fürst Wilhelm (1964). Selbst für eingefleischte Sigmaringer ist ein Papier in Händen von Fürst Karl-Anton nicht unbedingt deutbar als die Abtretungsurkunde Hohenzollerns an Preußen – wohl aber von einem Experten der Adelsgeschichte -, die von manchen als Schmachschrift angesehen wird, in Wirklichkeit aber dem Fürstentum zu großem Besitz und Aufstieg verhalf.

Bei der Erläuterung der Denkmäler fielen Künstlernamen wie Boese (v. Seidl), Stehle, Enderle, Tönnes und die Marmon-Schule.
Die Veranstaltung endete für manche Teilnehmer mit einem privaten Ausklang bei Eis und einer individuellen Nachbesprechung

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Juli 01 1 Juli 02 1

Juli 03 1                            Juli 04 1

Juli 05 1               Juli 06 1

 

Bilder von H.Fischer

 

Schwäbische Zeitung, Juni 2018, Redaktion SZ Sigmaringen

 

Heimatkunde pur beim Seniorenverband öD-BW: Bau und Betrieb der Donautalbahn

Juni Text Bild 2

 

 Rössler 1 klein

Rössler 6 klein

Rössler 3a klein

                                                                                                                                                             Bilder Hartmut Fischer

 

 

 

Schwäbische Zeitung, April 2018

Reichenau Bericht 2