Senioren und Versicherungen

 

„Wieviel Vorsorge ist im dritten Lebensabschnitt nötig?" Die Frage beschäftigte die 25 Besucher der Versammlung im März 2017.

Hierzu führte der Vorsitzende Herbert Adam in das Thema ein. Seine Stichworte: „Mehr als 2.200 Euro pro Jahr gibt jeder Bundesbürger durchschnittlich im Jahr für Vorsorgemaßnahmen in Form von Versicherungen aus.  Eine Ursache hierfür scheint die Angst zu sein, dass ein Fall eintreten könnte, der den Betroffenen in seinen finanziellen Möglichkeiten zur Schadensregulierung überfordert. Allein zwischen den Jahren 2010 und 2012 stiegen die Ausgaben für Versicherungen allein um 25 Prozent. Die Werbung der Versicherungen spricht in immer stärkerem Maße gezielt über 60-Jährige an. Das allein ist allerdings noch keine Garantie, dass diese speziellen Policen nur sinnvolle und keine überflüssigen Leistungen enthalten. 

***  Mit dem Ruhestand ändert sich der Vorsorgebedarf grundlegend  ***  

Deshalb hatte der Seniorenverband Frau Manuela Stöckl vom Badischen Gemeindeversicherungsverband eingeladen. In gekonnter Weise führte sie durch die Materie. Von der Auslandskrankenversicherung bis zur Zahn-Zusatz-Police wurden die einzelnen Versicherungsmöglichkeiten erläutert. Sehr offen und sachkundig ging die Referentin auf die Vor- und Nachteile der jeweiligen Versicherungspolice ein. Die Zuhörer stellten ihr viele Fragen und es entstand eine rege Diskussion. Ein weiteres sehr interessantes Thema war die Frage, wie Oma oder Opa sinnvoll Geld für die Enkelkinder anlegen können. Auch hier bestand bei unseren Mitgliedern ein großer Informationsbedarf. Herbert Adam bedankte sich mit einem Blumenbesteck bei der Versicherungsfachfrau Manuela Stöckl, die auch nach dem offiziellen Veranstaltungsende noch geduldig einige sehr persönliche Fragen unserer Mitglieder zu einer jeweiligen Versicherungsart stellten.