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Ein Jahreswechsel der Zuversicht und Hoffnung

Der Rückblick des Seniorenverbands auf das Jahr 2014 ist geprägt von weiteren Teilerfolgen bei der Modernisierung des Verbands, von Selbstbehauptung in der öffentlichen Wahrnehmung und Wertschätzung aber auch von Enttäuschungen über das Regierungshandeln. Verfestigt hat sich die Erfahrung, dass es auch im Ruhestand nicht ohne eine starke solidarische Interessenvertretung geht. Die Abwehr von Anfeindungen, die Bekämpfung von Vorurteilen und die Richtigstellung grob fehlerhafter Bewertungen des öffentlichen Dienstes bleiben eine Daueraufgabe.

Dennoch kann mit Zuversicht und Hoffnung in das neue Jahr 2015 geblickt werden. In einer fast 22.000 mitgliederstarken Solidargemeinschaft sind wir als Verband durchsetzungsfähig, können der Politik die Stirne bieten und erfolgreich für die Wahrung unseres hart errungenen Besitzstandes kämpfen.

Mit Abschluss der Sanierung der Landesgeschäftsstelle wurde die Chance zur Modernisierung genutzt und Verwaltungsabläufe effizienter gestaltet. Mit einer erneuerten Informationstechnik (IT) konnten interne Abläufe gestrafft, der Service für die örtlichen Verbände ausgebaut und die Registratur optimiert werden. Mit einer neuen Mitgliederdatei wurden der Datenschutz verbessert, die Datenverwaltung und -pflege vereinfacht und der selektierte Datenzugriff für die örtlichen Vorsitzenden bzw. korporativen Verbände neu konzipiert. Der technische Schutz vor Datenverlust bzw. Datenmissbrauch erfolgt nunmehr ausschließlich verbandsintern und auf der Basis modernster Programme.

Mit gezielten Anwerbungen bzw. Ansprachen konnten zahlreiche über Jahre verwaiste örtliche Verbandsvorstände neu aktiviert bzw. besetzt und damit die Betreuung vor Ort gesichert werden. Seit 2012 gelang die Neubesetzung in 15 Ortsverbänden. Geblieben ist die ständige Suche nach neuen aktiven Vorständen, da dies der ständige alters- bzw. krankheitsbedingte Abgang zwingend erfordert.

Zum Jahresbeginn fest eingeplant ist die Freischaltung unserer neu eingerichteten Homepage. Sie ist im Grundaufbau und Design weitgehend an der des dbb und BBW ausgerichtet, muss jedoch im Verlauf des Jahres 2015 noch entsprechend den vielfältigen Informationsinteressen unserer Leserinnen und Leser aktualisiert werden. Anregungen dazu sind erwünscht.

Nach verschiedenen Versuchs- und Erfahrungsphasen konnte in enger Abstimmung mit dem dbb und BBW für das Seniorenmagazin ein neues Konzept entwickelt werden. Stellv. Landesvorsitzender Waldemar Futter hat es in der letzten Ausgabe des Seniorenmagazins ausführlich vorgestellt. Wir hoffen, dass dieses Konzept jetzt auch für eine längere Zeit unverändert die Informationsbedürfnisse unserer Leser zufrieden stellt. Mit der Ausweitung auf Fachbeiträge, der Veröffentlichung wichtiger Rechtsprechung sowie der Berichterstattung aktueller politischer Entwicklungen wollen wir die Leserinteressen noch stärker berücksichtigen. Dazu zählt auch der Abdruck von Lesermeinungen zur Stärkung der Meinungs- und Diskussionskultur.

Mit der neuen modernen Informations- und Medientechnik in unserer Landesgeschäftsstelle können Schulungen zum Beispiel für die elektronische Beihilfe-Antragstellung über das Internet oder die Anwendung von IT-Programmen angeboten werden. Hier wollen wir entsprechende Nachfragen aufgreifen und Seminare anbieten.

Das Jahr 2014 war auch bei der Mitgliederwerbung erfreulich. Mit den Korporationen der DSTG-Bezirksverbänden Baden und Württemberg konnten über 1.300 Mitglieder neu aufgenommen werden. Zu Jahresbeginn ist die Aufnahme der Senioren der „Vereinigung der Prüfungsbeamten im Geschäftsbereich des Rechnungshofes BW“ vereinbart. Damit erweist sich erneut die Attraktivität des Seniorenverbands. Dies ist umso wichtiger, als infolge Altersabgänge bzw. Ableben ein ständiger Mitgliederverlust zu verzeichnen ist. Mit einem neuen Werbekonzept ab 2015 wollen wir die Mitgliederwerbung intensivieren.

Auf zahlreichen Seminaren und vor allem dem Treffen in Hersberg gelang eine intensive Befassung mit der verbandlichen Seniorenarbeit, ein fachlicher Gedankenaustausch und Ideenschmiede sowie die Erarbeitung von Zukunftsperspektiven. Dies müssen wir auch 2015 fortsetzen, denn Stillstand wäre Rückschritt.

Die größte Herausforderung stellt sich für den Verband in der politischen Auseinandersetzung mit der Landesregierung. Zu keiner Zeit war eine derart offen feindselige Grundhaltung einer amtierenden Koalition gegenüber dem öffentlichen Dienst, vor allem gegenüber den Beamten und Versorgungsempfänger, wahrzunehmen, wie in den letzten drei Jahren.

Es verfestigt sich bei vielen Betroffenen der Eindruck, dass Ideologie und Vorurteile bei Teilen der Regierungsfraktionen gegen das Beamtentum derart tiefsitzend ausgeprägt sind, dass die Sparwut aus Überzeugung auch in den nächsten Jahren fortgesetzt wird.

Schon jetzt zeigen sich ganz konkrete Auswirkungen. Eine 43-jährige Lehrerin, die sich von Bayern nach Baden-Württemberg versetzen ließ, musste sich infolge ihrer „Neueinstellung“ die Absenkung der Eingangsbesoldung von acht Prozent genauso anrechnen lassen, wie die zukünftige Absenkung ihres Beihilfeanspruches bei der Versorgung von 70 auf 50 Prozent als auch alle Beihilfereduzierungen wie z.B. bei Zahnbehandlungen. Wenn sich dies erst einmal herumspricht, dürften zukünftig Bewerber einen großen Bogen um Baden-Württemberg machen.

Damit ist die politische Arbeit der nächsten Jahre vorgezeichnet. Wir dürfen im Kampf gegen weitere Spardiktate nicht nachlassen, müssen dabei solidarisch sowohl mit den aktiven Beamten als auch unseren Tarifkollegen agieren und in letzter Konsequenz auch mal kraftvoll und lautstark gegen dieses Regierungshandeln protestieren. Je mitgliedstärker wir dabei sind, je durchsetzungsfähiger können wir weitere „Grausamkeiten“ verhindern.

„Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, der hat schon verloren.“ Mit dieser Devise für 2015 muss es uns gelingen, zumindest die Besitzstandswahrung durchzusetzen.

Mit dieser Positionierung wollen wir ins Jahr 2015 wechseln. Wir machen dies mit großer Zuversicht und Hoffnung, denn nur gemeinsam, geschlossen, solidarisch sind wir stark. Das wissen wir; das wollen wir auch im nächsten Jahr unter Beweis stellen.

In diesem Sinne wünschen Ihnen der Landesvorstand und ich ganz persönlich alles Gute in 2015.

Dieter Berberich, Landesvorsitzender

 

Der Seniorenverband öffentlicher Dienst BW

Seniorenarbeit in Baden-Württemberg / Bund der Ruhestandsbeamten

Der Seniorenverband öffentlicher Dienst BW ist der einzige Verband, der sich ausschließlich für die Belange der Senioren in BW einsetzt, die ehemals im öffentlichen Dienst oder dessen privatisierter Bereiche beschäftigt waren. Wir vertreten Ihre Rechte und Interessen und sorgen dafür, dass Sie auch künftig an der allgemeinen Einkommensentwicklung teilhaben.

Bereits 20.000 Mitglieder vertrauen auf die Kompetenz des Seniorenverbandes öffentlicher Dienst BW

  • bei kostenlosen Beratungen in Beihilfe-, Versorgungs- und Versicherungsfragen
  • bei kostenloser rechtlicher Vertretung in diesen Bereichen
  • bei der Führung von Musterprozessen.

Darüber hinaus profitieren Sie als Mitglied von der Seniorenarbeit unseres Verbandes, zum Beispiel

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