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Alle zufrieden - nur die Lehrer nicht
Stand: 29.03.2015

Die rund 800.000 Angestellten der Länder bekommen in zwei Schritten deutlich mehr Geld. Arbeitgeber und Gewerkschaften einigten sich in der vierten Verhandlungsrunde. Am Ende waren beide Seiten zufrieden. Nur bei den Vertretern der 200.000 angestellten Lehrer gab es lange Gesichter.

Bei den Tarifverhandlungen für die 800.000 Angestellten der Länder ist Gewerkschaften und Arbeitgebern in vierter Runde ein Durchbruch am Verhandlungstisch gelungen. Das bestätigten DBB-Beamtenbund-Verhandlungsführer Willi Russ und der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, in Potsdam. Rückwirkend zum 1. März 2015 erhalten die Beschäftigten 2,1 Prozent mehr, im kommenden Jahr noch einmal 2,3 Prozent, mindestens aber 75 Euro. Im Durchschnitt 4,83 Prozent mehr Geld

Bsirske nannte das Ergebnis nicht einfach, aber unterm Strich akzeptabel: "Damit profitieren die Beschäftigten der Länder von spürbaren Reallohnsteigerungen", sagte er nach Abschluss der zwölfstündigen Verhandlungen. Ursprünglich hatte ver.di 5,5 Prozent Lohnerhöhung aber mindestens 175 Euro monatlich gefordert.

Über das Ergebnis dürften sich besonders Geringverdiener freuen. Für die untersten Einkommensgruppen gibt es durch die vereinbarte Mindeststeigerung von 75 Euro ein Plus von bis zu 6,87 Prozent. Durchschnittlich beträgt die Lohnsteigerung 4,83 %.

Mehrkosten in Milliardenhöhe für die Länder

Der Tarifabschluss bedeutet für die Länder in diesem Jahr voraussichtlich Mehrkosten von 650 Millionen Euro. 2016 dürften es sogar 1,5 Milliarden sein - und noch deutlich mehr, falls das Ergebnis auf die rund 1,2 Millionen Beamten übertragen wird. Der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft der Länder, Jens Bullerjahn (SPD), zeigte sich zufrieden. Der Finanzminister von Sachsen-Anhalt nannte den Abschluss "in dem Kontext vernünftig und verantwortungsvoll".

Kompromiss bei Altersversorgung

Einen Kompromiss gab es bei der Altersversorgung, die den Ländern wegen der steigenden Lebenserwartung zu teuer geworden war. Hier müssen die Beschäftigten künftig etwas höhere Zusatzbeiträge zahlen: Im Westen sollen sie zum 1. Juli diesen Jahres um 0,2 Prozent und in den beiden Folgejahren um je 0,1 Prozent steigen.

Im Osten steigen sie parallel um 0,75 Prozent. Damit werde dem Handlungsbedarf bei der Altersvorsorge Rechnung getragen, ohne in die Leistungen einzugreifen oder das bisherige System zu verlassen.

Keine Einigung für angestellte Lehrer - Neue Lehrer-Streiks?

Durch die Ablehnung des Ergebnisses sei man nicht friedenspflichtig. Somit drohen neue Streiks. Die Lehrer müssten nun in jedem einzelnen Land streiken, um ihre Tarifforderungen durchzusetzen. Nachhaltig streiken lässt sich aber nur dort, wo genügend angestellte Lehrer auf die Straßen gehen könnten. Das ist gerade mal noch in Sachsen, Berlin und mit Abstrichen in Nordrhein-Westfalen möglich, heißt es in den Gewerkschaften. Flächendeckende Lehrer-Streiks sind also vorerst nicht in Sicht.

 

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